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Unterwegs im Altai Gebirge 

Mit dem Kamel zum Gletscher
    

Das Altai Gebirge ist das höchste Gebirge von den drei größten Gebirgen in der Mongolei und erstreckt sich über das ganze Grenzgebiet von China, Russland, Kasachstan und der Mongolei. Das Gebirge ist ewig mit Schnee und Gletscher bedeckt. In dieser abgelegenen Region leben viele Nomadenvölker verschiedener ethnischen Minderheiten. Eine davon sind die Kasachen. Sie sind Muslim und sprechen uralte kasachische Sprachen, so wie die Tuwiner Buddhisten und Schamanisten sind. Diese spektakuläre Reise bringt uns in die höchste Bergregion der  Mongolei.
Wir werden zum Potanin Gletscher mit Unterstützung von Einheimischen und Transportkamelen reisen. Und wir werden über das Altai Gebirge hinüber bis in die Seenregion in der Nähe von der chinesischen Grenzeziehen.

Das Programm auf einen Blick

Bei dieser spannenden Reise bewegen wir uns auf landestypische Weise und benutzen traditionelle Transportarten. Unsere Ausrüstungen werden von Transportkamelen, eventuell auch von  Packpferden transportiert. Wir kommen mit einem Inlandsflug nach ca. 4 Stunden in der Westmongolei an. Von Ölgii, der Hauptstadt der kasachischen Provinz Bayan-Ölgii, reisen wir zu den Bergregionen mit allradangetriebenen russischen Geländewagen. Unsere Mannschaft besteht aus Kasachen und Tuwinern. Die einheimischen Reiseführer sind mindestens dreisprachig: Englisch, Mongolisch und Kasachisch, möglich auch Tuwinisch und Russisch.

1.  Tag: Nach Ölgii

Sie werden spätestens 17 Uhr auf dem Flughafen von Ölgii ihren einheimischen Reiseführer treffen. Nach einer halbstündigen Fahrt nach Sagsai Dorf checken Sie in das Blue Wolf Jurten Camp ein. 
Abendessen in einer großen kasachischen Jurte.

2. Tag: Zum Altai Tavanbogd Nationalpark

Wir laden unser Gepäck ins Auto und fahren über Ulaanhuis durch Wüsten- und Berglandschaften, mit dem schneebedeckten Tsambagarav Berg als eindrucksvollem Hintergrund und die Gebirgskette des Altaigebirges vor uns. Wir finden unterwegs entlang des Goloog Flusses zahlreiche Felsmalereien, uralte Grabstätten und Steindenkmäler. Bayan-Ölgii ist reich an archäologischen Funden, als Erinnerung an die Bronzezeit und die Zeiten von Hunnen und Turkvölker mit ihren Invasionen. Am Shiveet Khairkhan Berg im Tavan Bogd National Park, wo viele Tuwiner leben, werden wir unser Camp errichten. Der Berg Shiveet Khairkhan ist heilig für die Einheimischen. Es wird hier nicht gejagt. Übernachtung im Zelt.

3-5. Tag: Das Tavanbogd Massiv

An diesem Tag packen wir unsere Ausrüstung auf Packkamele, eventuell auf Packpferde und wandern 16 Km vom Basislager in Richtung des schneebedeckten Tavanbogd Gebirgsmassivs. Wir werden unser Feldlager zunächst vor dem 20 Km langen Potanin Gletscher- dem größten der 20 Gletscher, errichten. Im mongolischen Altai bleiben wir hier zwei Nächte. Tavanbogd bedeutet “Die fünf Heiligen” auf Mongolisch in Bezug auf die fünf höchsten Gipfel im mongolischen Altai. Huiten Uul ist der höchste Gipfel und liegt 4374 Meter über dem Meeresspiegel. Eine durchaus beachtliche Höhe in dieser geografischen Breite. Die anderen Gipfel heißen Nairamdal, Ölgii, Burget und Naran. Es ist ein phänomenales Erlebnis, vor diesen faszinierenden, schneebedeckten Gipfeln zu stehen – es raubt Ihnen den Atem.
Den ganzen Tag machen wir einen Tagesausflug zum Malchin Uul (Berg). Die Besteigung dieses Berges erfordert keine bergsteigerische Erfahrung. Auf dem Rückweg zum Shiveet Khairkhan haben wir die Möglichkeit, die größte Felsmalerei der zweiten Periode aus den Hunnenzeiten 200 v.Chr. zu besichtigen. Die Hunnen waren zu ihren Zeiten für den chinesischen Kaiser Qin Shi Huangdi der Grund für seine Erbauung und Fertigung der großen chinesischen Mauer. Am dritten Tag ziehen wir zurück auf die andere Seite des Flusses Tsagaan Gol und werden dort unser Camp aufschlagen. Vielleicht bekommen wir hier die Chance Steinböcke zu sehen. (Capra sibirica)

6-7. Tag: Überschreiten des Altai
 
Wir haben für die Überschreitung des Altai Gebirges, die insgesamt 32 Km umfasst, zwei volle Tage vorgesehen. Vor dem Schneegebiet wird unser Camp errichtet.
Mit Sicherheit leben hier die scheuen Schneeleoparden. Ob wir allerdings sie oder seltene Vögel auf dieser Höhe sehen, können wir Ihnen nicht garantieren.
Wir werden den Altai in einer Erhebung von etwa 3600 m Höhe überschreiten und eine großzügige Aussicht über den Altai haben. Wir sind hier in der Nähe vom Gipfel des Tsagaan Khairkhan Uul (Der Heilige Weiße Berg/ 3662m).
Danach Ankunft in einem landschaftlich reizvollen Tal, genannt Bären-Tal. Hier wird unser Feldlager für 2 Nächte aufschlagen.

8-9. Tag: Bären-Tal

Wir sind jetzt in einer landschaftlich besonders schönen Gegend, wo sich kleine Flüsse, gefüllt von schmelzenden Gletschern, in Ströme verwandeln und in die breite Steppe des Tals fließen. Ringsherum sind bewaldete Hügel mit Lärchenwald und hohe Berge. Entlang des Flusses gibt es Schlemmland, bewaldet von breitem Blätterwald und Wiesen. Hier werden wir Tageswanderungen unternehmen.

10. Tag: Zum  Grünen See

Wir ziehen den Berg hinunter durch das Tal mit Flecken von Lärchenwäldern und erreichen den so genannten Grünen See, wo wir unser Camp errichten.

11. Tag: Zum Khoton See

Den ganzen Tag ziehen wir weiter durch die Steppe, durch das Tal entlang des Flusses, der vom Altai Tavanbogd Massiv kommt und eine Reihe von wunderschönen Seen füllt.
Unsere eindrucksvolle Kamelkarawane kommt zu dem Steppental des Seegebietes. Dort am Ufer des Khoton Sees werden wir unser Camp errichten. Dieses Gebiet liegt an Füssen des schneebedeckten Berges Ikh Turgen Uul. Wir sind jetzt nur 10 Km von der chinesischen Grenze entfernt. Hier sind Sommerweiden von vielen kasachischen Hirten. Deren Jurten sind eine Goldgrube des Handwerks. Sie sind sehr sympathische und gastfreundliche Menschen. Diese Gegend ist im Winter total verlassen, ab September wandern die Hirten weiter. Wir aber können die Gelegenheit zum Angeln nutzen.
Die größte Unterart der mongolischen Äsche (Thymallus arcticus) ist hier leicht zu angeln. Die zahlreichen Kormorane in der Umgebung sind ein guter Indikator, dass es reichlich Fische in den Seen und Flüssen gibt. 

12. Tag: Ikh Turgen Uul

Ein anderer heiliger Berg ist Ikh Turgen Uul. Wir wandern östlich das Südufer von Khoton See entlang. Abhängig von der Erlaubnis der Grenzpolizei könnten wir die Möglichkeit haben, rund um den Berg in Richtung der chinesischen Grenze zu wandern.
Auf jedem Weg haben wir das Ziel am wildromantischen Fluss Zagastai Gol (Fisch Fluss) zu campen. Da gibt es bewaldete Wiesen und wie der Name sagt, sehr viele Fische. Hier erwarten uns unsere Fahrzeuge.

13. Tag: Zum Horgon See

Wir ziehen weiter durch das Steppental in Richtung zum Horgon See, passieren ein altes einfaches Holzkloster, das nicht in den schwierigen Zeiten nach 1930 zerstört worden ist. Die Fahrzeuge erreichen unser Lager pünktlich zur Nacht. 

14. Tag: Nach Ölgii

Fahrt in Richtung des Khargant Tales, am Fusse des Berges Tsengel Khairkhan Uul (3043 m), einer der schneebedeckten Berge. Hier leben Tuwiner (auf Mongolisch: Uriankhai). Sie sind Buddhisten, obwohl sie eine der turksprachigen ethnischen Gruppen sind. Es gibt auch einige praktizierende Schamanen unter ihnen. Ihre Jurten sehen im Gegensatz zu den großen kasachischen Jurten mehr aus wie die mongolischen Jurten.
Ankunft zurück im Sagsai Dorf und im Blue Wolf Jurten Camp.

15. Tag: Ölgii und außerhalb

Nach dem Frühstück machen wir eine kurze Fahrt (30 Minuten) nach Ölgii. Der Basar in Ölgii ist interessant, ebenso wie die renovierte Moschee.
Wir haben gewöhnlich den ganzen Morgen Zeit, um Ölgii zu erkunden.
Da sind einige interessante Handwerksläden in den Seitenstrassen zu entdecken und auch ein gutausgestattetes örtliches Museum. Am Nachmittag geht der Flug zurück nach Ulaanbaatar.
Sie können zu einem Aufpreis einen Ausflug nach Khovd anschließen.(6-8 Std. Fahrt)

Praktische Einzelheiten:

Reitpferde:  Wenn Sie ein erfahrener Reiter sind, gibt es die Möglichkeit, zum einem Preis von 20 Euro pro Tag ein Reitpferd zu mieten. Wenn Sie ein Pferd mieten wollen, so lassen Sie uns bei der Reisebuchung wissen. Dann können wir Ihnen eine Auswahl von Pferden zur Verfügung stellen. Dafür benötigen wir die Angaben über Ihr Alter, Größe und Gewicht. Sie sollten jedoch an eine Versicherung für Ihre individuellen Reitaktivitäten denken. Reiten erfordert für Sie besondere Erfahrungen, denn mongolische Pferde sind einzig- und eigenartig – ein Ausritt in der Mongolei ist anders als in Ihrer Heimat. Noch ein Tipp: Bringen Sie dann auch Ihre eigene Reitkappe mit, denn davon gibt es nur eine geringe Auswahl in der Mongolei.

Verpflegung: Unsere Köche versorgen Sie. Sie können auf westliche oder auf mongolische Weise bei Ihrer Reise versorgt werden. Stets gibt es verschiedenes Gemüse, und auch Vegetarier können sich bei uns wohl fühlen – wir kochen auf Wunsch auch vegetarisch. Zum Frühstück können wir auch frischen Yoghurt bei den Hirten in der Umgebung kaufen.

Preise ab/bis Ulaanbaatar 2015:

Auf Anfrage.

Im Preis enthaltene Leistungen: Reiseleitung. Alle Verpflegungen. Alle Übernachtungen in Jurten Camps (2 Ü.) und in Zelten (12 Ü.), Campingausrüstungen und alle lokalen Transporte, Grenzübertrittsgenehmigung. 

Nicht im Preis enthaltene Leistungen: Importierte Getränke, Miete für Reitpferde, Visumgebühren, Wäscherei, sämtliche Flüge, Transfers und Übernachtungen in Ulaanbaatar. Flugticket UB-Ölgii-UB.

TERMINE ab/bis Ulaanbaatar  2016:

nicht verfügbar


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